Vom Sinn der Fastenzeit

Ich habe nach Texten gesucht, die mir durch die Fastenzeit helfen sollen.

Bislang habe ich noch keine gute Hilfe gefunden.

(Quelle: hier klicken)

Vom Sinn der Fastenzeit

Bei dem Wort Fasten denken viele zunächst an Abnehmen. Von religiösen Fastenzeiten erzählt schon das Alten Testament. Moses fastete 40 Tage, um sich auf die Begegnung mit Gott vorzubereiten. Jesus ging für 40 Tage fastend in die Wüste und kämpfte gegen heftige Versuchungen. Daran anlehnend gibt es seit dem vierten Jahrhundert die vierzigtägige Fastenzeit als Vorbereitung auf Ostern. Sie beginnt am Aschermittwoch und endet am Karsamstag. Auf die Zahl 40 kommt man, wenn man die Sonntage ausnimmt. Sie zählen nicht als Fastentage, sondern sind schon kleine Osterfeste.

Gilt dann an Sonntagen das Fastengebot nicht?

Im Mittelalter galten strenge Regeln: Kein Fleisch, keine Eier oder Milchprodukte, keine Tanzveranstaltungen. Mit vielen Tricks wurden manche Verbote umgangen: So wurden Gänse und Biber angeblich kurzerhand zu „Wassertieren“ und damit zu erlaubten Speisen erklärt.

Also halte ich mich an alte Traditionen, wenn ich mir alkoholfreies Bier erlaube …

Beim Fasten geht es nicht vorrangig darum, schlanker oder gesünder zu werden. Der Verzicht auf Betäubendes und Einengendes schärft die Sinne für religiöse Erfahrungen. Wer weniger konsumiert und weniger Zeit mit Überflüssigem verbringt, entdeckt neue Freiräume. Spürt, was das eigene Leben bewegt, was wirklich wichtig ist. Anselm Grün nennt es so: „Fasten heißt, Süchte wieder in Sehnsüchte zu verwandeln.“

Hm. Abgesehen davon, daß es arg nach Kalenderblatt-Weisheit klingt: Die einzige Sehnsucht, die ich derzeit verspüre, ist die, daß S04 mal wieder guten, begeisternden, mitreißenden und erfolgreichen Fußball spielt. Aber Verzicht auf Schalke-Spiele gehört nicht zu meinen Fastenvorsätzen. Leider.

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Eingeordnet unter Fastenzeit, S04

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